Als digitaler Nomade Geld verdienen: Teil 1 – Remote arbeiten mit Festanstellung

Stell Dir vor Du wachst auf, blickst nach draußen und siehst direkt das Meer. Oder die Berge. Und das nicht, weil Du gerade im Urlaub bist, sondern weil Du ortsunabhängig Geld verdienst und Dir ganz einfach aussuchen kannst, von wo Du arbeitest.

Klingt traumhaft?

Da geben wir Dir Recht. Viele digitale Nomaden verdienen ihr Geld ausschließlich online. Gerade wenn Du noch angestellt bist, erscheint Dir der Weg dahin mit Sicherheit unendlich weit. Aber das muss nicht sein. In dieser Artikelserie zeigen wir Dir, wie Du als digitaler Nomade Geld verdienst. Hier im ersten Teil siehst Du, dass man auch als Angestellter remote arbeiten kann!

Welche Berufsfelder eignen sich für Remote-Arbeit überhaupt?

Remote arbeiten – was bedeutet das eigentlich? Damit ist mobiles Arbeiten gemeint. Statt an einem festen Arbeitsplatz erledigst Du Deine Arbeit, von wo Du willst. Aus diesem Konzept hat sich inzwischen ein ganzer Lifestyle entwickelt, der gar nicht mehr wegzudenken ist – dem Internet sei Dank!

Das geht aber sicher nicht in jedem Beruf, oder? Nein, in der Tat gibt es einige Berufe, die prädestiniert für Remote-Jobs sind:

  • Programmierer
  • Texter und Autoren
  • Marketingexperten
  • Social-Media-Experten
  • Projektmanager
  • Designer

Menschen mit diesen Jobs können wunderbar remote arbeiten. Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob Dein jetziger Job oder Dein Traumjob auch remote möglich sind, frage Dich folgendes:

Bin ich mit dem Job zwangsläufig an einen Ort gebunden?</strong>

Wenn Du beispielsweise als Arzt oder als Sprechstundenhilfe arbeitest, dann bist Du an einen Ort, nämlich an eine Praxis, gebunden. Brauchst Du hingegen nur eine Internetverbindung, um Deine Arbeit abliefern zu können, ist Dein Job theoretisch auch remote machbar.

Angestellt remote arbeiten: 7 Argumente, mit denen Du Deinen Arbeitgeber überzeugst!

Einmal um die Welt reisen, Kulturen erleben, Neues kennenlernen und trotzdem finanziell abgesichert sein – ein Traum, den viele haben. Es gibt einige Möglichkeiten als digitaler Nomade Geld zu verdienen. Vielleicht ein eigenes Online-Business? Oder als Freelancer arbeiten? Oder Du überzeugst Deinen Chef einfach davon, dass Du Deine Arbeit auch remote erledigen kannst. Mehr noch: dass Du sie besser remote erledigen kannst.

Hier kommen 7 todsichere Argumente, mit denen Du auch Chefs der alten Schule überzeugst!

# 1: Ob Berlin oder Beijing – Mobile Strukturen funktionieren überall

Selbst in Deutschland gibt es inzwischen viele Unternehmen, die ihren Mitarbeitern anbieten, im Homeoffice zu arbeiten. Wenn das auch in Deinem Unternehmen kein Problem ist, stehen Deine Chancen schon mal gut. Denn die Option auf Homeoffice bedeutet, dass Dein Arbeitsgeber mobilen Strukturen vertraut – zum digitalen Nomaden in Festanstellung ist es jetzt nur noch ein kleiner Schritt!

Erkläre Deinem Chef genau, was Du vorhast und wohin Du willst. Es gibt Städte, die sich wegen ihrer Infrastruktur ganz besonders für Remote-Work eignen. Zum Beispiel:

  • Chiang Mai
  • Bali
  • Lissabon
  • Stockholm

Erkläre Deinem Boss, dass Deine Destination dank der Infrastruktur super fürs Remote Arbeiten geeignet ist. Berichte ihm oder ihr von Coworking-Spaces, Projekträumen und mehr – da haben schon etliche Unternehmen von profitiert!

Viele Arbeitgeber haben Angst, dass die Performance der Mitarbeiter leidet, wenn sie in der Weltgeschichte rumreisen. Mach Deiner Chefin oder Deinem Chef klar, dass das Gegenteil der Fall ist.

# 2: Zahlen lügen nicht – Homeoffice und Remote-Work stärken Unternehmen

Das Homeoffice wird in Deutschland immer beliebter – sowohl bei Arbeitnehmern als auch bei Arbeitgebern. Das hat gute Gründe. Wie es derzeit ums Homeoffice steht, verdeutlicht Dir diese Infografik von Statista:

Infografik: Home Office in Deutschland | Statista

Digital Geld verdienen – Auch eine Festanstellung geht remote! Mehr Infografiken findest Du bei Statista

Bitkom berichtet darüber hinaus, dass jedes zweite Unternehmen einen steigenden Homeoffice-Anteil erwartet. Knapp die Hälfte geht ebenso davon aus, dass es sich dabei nicht um einen schnellen Trend, sondern um eine anhaltende Entwicklung handelt.

Und das ist gut so, denn flexibles Arbeiten bietet viele Vorteile:

  • Bessere Work-Life-Balance sorgt für mehr Energie und Motivation
  • Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten effizienter und haben mehr Spaß an der Arbeit
  • Heimarbeiter machen weniger Pausen und melden sich seltener krank
  • Heimarbeiter arbeiten konzentrierter, denn Zuhause gibt es weniger Störfaktoren

Flexibles Arbeiten hat nicht nur Vorteile für Dich, sondern auch für Deinen Arbeitgeber – sorg dafür, dass er seine Vorteile erkennt! Falls er dir nicht glaubt, kannst Du ihm auch einschlägige Studien zeigen – Zum Beispiel diese hier.

# 3: Tools für die Remote-Arbeit? Gibt es en masse!

Geld verdienen als digitaler Nomade ist inzwischen schon fast normal geworden. Dementsprechend gibt es viele hilfreiche Tools, die es Dir wesentlich leichter machen, remote angestellt zu arbeiten. Dein Chef wird’s auch freuen! Hier kommen drei Beispiele:

  • Slack: Real-Time-Kommunikation war nie leichter. Über Slack kannst Du entweder in Gruppen, mit Einzelpersonen oder mit einem ganzen Team chatten. Slack vereint die gesamte Kommunikation. Auch Skype eignet sich übrigens gut dafür.
  • Trello: Trello ist super für Projektplanungen. Einfach Boards kreieren und schon können Projekte ganz klar Mitarbeitern zugeteilt werden. Mit Trello stellt sich nicht mehr die Frage, wer wofür verantwortlich ist.
  • Toggl: Wie läuft das mit der Zeiterfassung, wenn Du remote arbeitest? Auch dafür gibt es Tools. Toggl beispielsweise! So brichst Du Deinen Alltag ganz einfach in kleine Happen und machst es Deinem Arbeitgeber leicht nachzuvollziehen, wie lange Du woran gearbeitet hast.

Natürlich gibt es darüber hinaus noch Klassiker wie Microsoft Office 365, die nicht fehlen dürfen. Sicher ist: Wenn Du Deinem Arbeitgeber zeigen kannst, dass es viele Tools gibt, die Deine Produktivität messen und Dich erreichbar machen, wird es ihm leichter fallen, Dich remote arbeiten zu lassen.

Tipp: Wenn in Deinem Unternehmen gerade sowieso alles auf Remote-Work umgestellt wird, empfiehl Deinem Boss ruhig mal das Remote Starter Kit. Enthalten sind 30 geile Tools, die einen reibungslosen Arbeitsablauf sicherstellen. Auch die oben genannten Tools sind natürlich enthalten. So sieht das Remote Starter Kit aus:

Als digitaler Nomade Geld verdienen

Wenn Du als digitaler Nomade Geld verdienen willst, sind Tools hilfreich – Das Remote Starter Kit vereint gleich 30 Tools!

# 4: Remote-Worker sind produktiver und arbeiten effizienter

Ist es ein Zufall, dass immer mehr Menschen als digitale Nomaden ihr Geld verdienen? Nein! Sieh Dir schnell noch mal die Vorteile an, die wir schon dem Homeoffice zugeschrieben haben: Mehr Produktivität, weniger Krankmeldungen, mehr Spaß an der Arbeit – all dies gilt natürlich auch für Menschen, die remote Geld verdienen.

Bekommen Mitarbeiter die Möglichkeit zu reisen, während sie Geld verdienen, wirkt das Wunder für die Motivation. Reisen stärkt, inspiriert und bildet – ganz klar, dass sich das mehr als positiv auf die Leistung auswirkt.

Hinzu kommt, dass Mitarbeiter, die remote arbeiten nicht von den typischen Geräuschen und Störfaktoren am Arbeitsplatz abgelenkt werden – das wirkt sich positiv auf die Konzentration aus. Alles super Argumente, die Du deinem Vorgesetzten auftischen kannst! Als wahre Quelle der Inspiration gelten übrigens auch die Artikel von Buffer.

# 5: Think outside the Box? Work outside the Box!

Neue Erfahrungen bereichern das Geschäft. Als Angestellter remote zu arbeiten ist ein Booster für Deine Kreativität. Weltweit gibt es inzwischen Coworking-Spaces, die speziell für digitale Nomaden errichtet wurden. Wenn Du als Remote-Mitarbeiter dort arbeitest, kommst Du automatisch mit vielen interessanten Leuten ins Gespräch.

Du bekommst neue Perspektiven, neue Blickwinkel und neue Ideen, von denen Dein Arbeitgeber direkt profitiert. Viele neue Geschäftsideen sind auf Reisen entstanden. Mach Deinem Chef klar, dass ganz viele neue Türen geöffnet werden können, wenn Du remote arbeitest.

# 6: Angestellte digitale Nomaden sind flexibel – und damit echte Joker!

Frag Deinen Boss mal, ob er Probleme hat, Positionen in den späten Abend- oder den frühen Morgenstunden zu besetzen – hat er mit Sicherheit! Das ist Dein Ass im Ärmel. Denn wenn Du auf Reisen bist, profitiert ihr von der Zeitverschiebung. Als digitaler Nomade bist Du flexibel und damit besonders wertvoll für Deinen Arbeitgeber.

Vielleicht gibt es auch mal ein zeitintensives Projekt, das quasi über Nacht abgeschlossen werden muss? Gut, dass Du in einer anderen Zeitzone arbeitest. Stehen die anderen am nächsten Morgen auf, hast Du Deine Arbeit bereits abgeliefert und das Projekt kommt so richtig voran.

# 7: Wie das im Detail funktionieren soll? Na so, Chef!

Mach Deinem Vorgesetzten klar, wie die Festanstellung als digitaler Nomade aussehen wird. Je transparenter und klarer Du bist, desto größer sind Deine Chancen, dass er einwilligt. Fertige zum Beispiel eine Liste an, in der steht, wann Du in welcher Zeitzone arbeitest. Oder ihr setzt euch gemeinsam hin und Dein Chef sagt Dir, wann er welche Leistungen von Dir braucht. Dafür könnt ihr ja probehalber schon mal eines der Tools nutzen.

Am besten legt ihr auch Rahmenbedingungen fest – wie viele Stunden pro Woche werden gearbeitet? Gibt es Kernarbeitszeiten? Notiert euch gemeinsam wichtige Punkte und hakt diese dann Stück für Stück ab.

Wichtig: Stell immer wieder klar, dass Dein Chef Dir vertrauen kann. Denn Vertrauen ist das A und O beim Remote-Arbeiten.

Remote arbeiten im Ausland: Wie Du die Herausforderungen mit Links meisterst

Wenn Du als digitaler Nomade Dein Geld verdienen willst, wird das kein Selbstläufer. Es gibt etliche Herausforderungen, die auf Dich warten – auch wenn Du als digitaler Nomade in Festanstellung arbeitest. Hier kommen klassische Probleme und Lösungen!

Das Zeitzonen-Problem: Organisation ist alles

Wenn Du Dir in Bali gerade gut gelaunt den ersten Kaffee kochst, schlummern Deine Kollegen in Deutschland noch tief und fest. Schnell wird klar: Es gibt viel zu organisieren, damit das alles gut klappt.

Tools schaffen Abhilfe. Realtime Board ist beispielsweise ein tolles Tool – es schafft einen virtuellen Meetingraum, in dem Projekte besprochen und Fragen geklärt werden können. Man kann Dokumente, Bilder, PDFs und vieles mehr hochladen, sodass jeder Deinen Arbeitsfortschritt direkt einsehen kann. Hier erfährst Du mehr über das Tool:

Was brauche ich für meinen Remote-Arbeitsplatz?

Wichtig ist, dass Du einen funktionierenden Laptop und einen Internetzugang hast, damit Du mit Deinem Unternehmen in Kontakt bist und Deiner Arbeit ungestört nachgehen kannst.

Tipp: Falls das WLAN an einer Deiner Destinationen mal nicht optimal ist, kannst Du Dir auch mithilfe einer lokalen SIM-Karte ein eigenes Netz zaubern. Frag am besten die Locals, wie man da am besten rankommt, oder informiere Dich im Vorfeld!

Stell außerdem sicher, dass Du Zugriff zu allen Tools hast. Falls Du auf den Server des Unternehmens zurückgreifen musst, weil Du beispielsweise ein Briefing brauchst, richte Dir vorher einen Zugang über VPN ein. Teste vor Deiner Abreise, ob alles reibungslos funktioniert.

Orte, die Du als angestellter digitaler Nomade besser meidest

Wenn Du als digitaler Nomade Geld verdienen willst, machst Du Dir sicher viele Gedanken um Deine Reiseziele. Behalte jedoch stets im Hinterkopf, dass Du auch arbeiten musst. Länder, Regionen und Städte, die eine unsichere Internetverbindung haben, sind nicht optimal. Hüte Dich auch vor Städten mit hohen Lebenshaltungskosten.

Wir zeigen Dir jetzt, auf welche Aspekte es beim Remote-Arbeiten ankommt:

  • Zuverlässiges Internet
  • Infrastruktur
  • Community – gibt es Coworking-Spaces, in denen Du Dich mit Gleichgesinnten austauschen kannst?
  • Geringe Kosten – denk dran, dass Du nicht nur arbeiten, sondern auch leben willst
  • Wetter – sagt Dir das Klima zu?

Fazit: Geld verdienen als digitaler Nomade geht auch mit Festanstellung

Digital Geld verdienen ist möglich – doch eine gute Organisation ist entscheidend. Auch als Angestellter ist remote Geld verdienen machbar. Sofern Dein Job sich grundsätzlich dafür eignet, such das Gespräch mit Deinem Chef und berichte ihm oder ihr von den Vorteilen, die Remote-Arbeit bietet – Du wirst produktiver, neue Chancen ergeben sich und die Motivation steigt gehörig.

Es gibt inzwischen eine Vielzahl an Tools, die den Alltag als Remote-Worker auch für Angestellte möglich machen. Und wenn man mal darüber nachdenkt: Zeitverschiebung bringt auch ein paar nette Vorteile mit sich.

Such Dir unbedingt Orte aus, die über eine gute Infrastruktur und stabilen Internetzugang verfügen – sonst wird das Geld verdienen als digitaler Nomade Dir schwer fallen.

Wann willst Du anfangen remote zu arbeiten? Oder bist Du vielleicht schon dabei? Schreib gerne in den Kommentaren, wie Deine Erfahrungen aussehen!

 

Artikel in Kooperation mit Madita Schäkel

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About the Author

Pow! ;D Hey ich bin David und ich liebe die Freiheit als digitaler Nomade! Ich hatte eine klassische-erfolgreiche Karriere vor mir: Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen, 6 Monate USA als Praktikum und danach mein erster Job als Angestellter - es war die HÖLLE! Schnell habe ich gemerkt, dass ich gerne und hart arbeite, aber nicht für die Ziele von jemand anderen! Mit meiner Freundin werde ich die Welt erkunden und von überall aus arbeiten. Auf diesem Blog helfen wir dir, diesen Traum ebenfalls zu verwirklichen.

  • Jasmin sagt:

    Hi David, danke für deinen Beitrag. Zu #7, hättest du da noch ein paar mehr Informationen. Mein Arbeitgeber ist soweit einverstanden das ich Remote arbeite :), jedoch haben wir Probleme bei dem Wie funktioniert das, vor allem was die rechtliche Seite betrifft. Wie sieht es mit der Versicherung aus? Wo ist man gemeldet und wo zahlt man Steuern? Bei mir sieht es so aus das ich 75% meiner Zeit in Schweden verbringen werde, und 25% meiner Zeit am Standort in Deutschland. Hättest du da ein paar Tipps? Viele Grüße,
    Jasmin

    • David Reyam sagt:

      Grüß dich Jasmin!

      Sehr spannendes Thema was du da ansprichst aber leider zu ausführlich um qualifiziert und knapp darauf zu antworten.

      Ich bräuchte viel mehr Informationen von dir und deinem Arbeitsverhältnis.

      Wenn dich das Thema Steuern sparen interessiert kann ich dir einen Kurs uneingeschränkt empfehlen.
      Das schöne daran: Wenn du es richtig angehst sind bis zu 0% Steuerlast möglich.

      Hier der Kurs von Staatenlos.ch (klick)

      Hier habe ich auch alles gelernt – habe meinen Wohnsitz in Panama und bin weltweit unterwegs 🙂

      All the best <3
      David Reyam

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