5 skalierbare Geschäftsideen für dein passives Einkommen

Was sind eigentlich skalierbare Geschäftsideen und warum Skalierbarkeit so super ist?

Das erfährst du hier!

Als kleines Goodie stelle ich dir auch noch 5 Beispiele vor - damit du auch anfangen kannst, dir Schritt für Schritt ein passives Einkommen aufzubauen.

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In der Betriebswirtschaft beschreibt die Skalierbarkeit finanziell spannende Eigenschaften eines Geschäftsmodells. Dabei geht es immer vor allem um die Frage, wie man den Umsatz steigern kann, ohne dabei ständig in Produktion und Infrastruktur zu investieren oder Fixkosten erhöhen zu müssen. Im Allgemeinen weisen Internet-Geschäftsideen eine hohe Skalierbarkeit auf. Das heißt: Steht erst einmal die Logistik und die Website, kann der Umsatz kontinuierlich ohne größere zusätzliche Investitionen gesteigert werden.

Über skalierbare Geschäftsmodelle und Geschäftsideen

Der Begriff der Skalierbarkeit wird in verschiedenen Bereichen verwendet, etwa in der IT Branche. Dabei geht es etwa um das Verhältnis zwischen der Vergrößerung der Kapazitäten und den dazu notwendigen Ressourcen. In der Kunst geht es dabei um Fragen wie die, Fotos ohne größeren Qualitätsverlust zu vergrößern.

Wie erwähnt geht es in der Betriebswirtschaft darum, skalierbare Geschäftsideen zu wählen, wobei der Umsatz signifikant erhöht werden kann, ohne umfassend investieren zu müssen. Das gilt natürlich nicht für die Investitionen zum Start.

Skalierbare Geschäftsmodelle sind also vor allem deshalb attraktiv, da so bei steigendem Umsatz auch die Gewinn-Marge vergrößert wird.

In diesem Fall ist nur wenig Kapital für das Wachstum des Unternehmens notwendig. Daher sind auch die Abschreibungen überschaubar. Diese Faktoren wirken sich deshalb positiv auf den Gewinn des Unternehmens aus. In der Regel weisen Geschäftsideen eine hohe Skalierbarkeit auf, die ohne physische Kapazitätsgrenzen etwa durch Produktionsanlagen auskommen. Daher fallen viele skalierbare Geschäftsmodelle in den Bereich Franchising. Zu den Franchise-Systemen folgt später mehr.

Die Suche nach guten Geschäftsideen

Für Start-Ups und junge Gründer ist die Suche nach einer guten Geschäftsidee oft gar nicht so einfach. Schaut man sich die skalierbaren Geschäftsideen an, klingt das in der Theorie denkbar einfach und logisch an. Gründer sollten vor allem auf eine Geschäftsidee bauen, bei der zu Beginn zwar Investitionen nötig sind, die weiteren Kapazitäten jedoch ausgeweitet werden können, auch ohne zusätzliche weitere Investitionen.

Allerdings sieht die Realität oft anders aus. Bei den meisten Existenzgründungen ist keine Skalierbarkeit gegeben. Der Grund kann sein, dass man an den Standort gebunden ist. Das gilt etwa für eine Bäckerei, die auf die Kunden im nächsten Umfeld angewiesen ist. Ähnliches gilt für die Arbeitszeit. Im Consulting-Bereich etwa kann man meist von Arbeitszeiten zwischen 40 bis 50 Stunden pro Woche ausgehen. Doch irgendwann ist das Arbeitspensum erschöpft.

Faktoren wie diese zeigen klare Grenzen auf und beschreiben die mangelnde Skalierbarkeit. Hier ist es nur möglich, den Umsatz zu steigern, wenn zusätzliche Ressourcen und Investitionen erfolgen. Beim Beispiel des Bäckers kann etwa in einen weiteren Standort investiert werden, beim Beispiel des Beraters kann eine zusätzliche Kraft eingestellt werden. Beides sorgt jedoch für erhebliche Zusatzkosten.

Ein weiteres Beispiel könnte sein, dass über das Internet Bio Kräutertees angeboten werden. Ausgehend vom reinen Handel sind dabei Investitionen in die Website und die Logistik zu tätigen. Wenn das Geschäftsmodell steht, spielt es kaum eine Rolle, ob täglich 100 oder 200 Packungen Tee verkauft werden. Bis zu einem gewissen Grad werden dabei keine zusätzlichen Ressourcen benötigt und der Gewinn kann gesteigert werden. So handelt es sich um ein skalierbares Geschäftsmodell.

Wichtige Merkmale von skalierbaren Geschäftsideen

Der Erfolg eines solchen Geschäftsmodells bzw. die Skalierbarkeit einer Geschäftsidee hängt im Wesentlichen von einigen Faktoren ab. Diese wichtigen Merkmale sollten berücksichtigt werden.

Asset Light: Hier sprechen Experten von einer geringen Skalierbarkeit, wenn zu Anfang hohe Investitionen in Produktionseinheiten notwendig sind. Der Umsatz kann nur solang gesteigert werden, bis die Produktionseinheit an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt ist. Darüber hinaus sind meist neue größere Investitionen notwendig. Andererseits kann man bei Geschäftsmodellen mit einem geringen Anlagevermögen und als Asset Light bezeichnet werden, den Umsatz mit relativ geringen Investitionen steigern. Daher sind Asset Light Geschäftsmodelle eher skalierbar.

Hohe Automatisierung: Bei skalierbaren Geschäftsmodellen spielt eine wichtige Rolle, dass viele Prozesse standardisiert, optimiert und automatisiert sind. Das sorgt für eine effiziente und schnelle Bearbeitung der einzelnen Aufträge.

Geringer Anteil der Fixkosten: Fast jedes Unternehmen hat Fixkosten wie Büromiete, Löhne oder ähnliches. Wichtig dabei ist, wie hoch diese Fixkosten im Verhältnis zu den Gesamtkosten bzw. zum Gewinn sind. Hier zeichnen sich skalierbare Geschäftsideen durch geringe Fixkosten aus, die auch nicht nennenswert erhöhen, wenn die Produktion ausgeweitet wird.

Variable Kosten: In der Regel ist bei skalierbaren Geschäftsideen der Anteil variabler Kosten relativ hoch.

Fokus auf Vertrieb und Marketing: Bei skalierbaren Geschäftsideen kommt es vor allem auf die Bereiche Vertrieb und Marketing an. Weil es im Grunde keine Kapazitätsgrenzen gibt, muss daher das Ziel sein, hier möglichst schnell viele Waren oder Dienstleistungen umzusetzen.

Expansion in andere Märkte: Ein weiterer Faktor skalierbarer Geschäftsideen ist die Möglichkeit der Expansion. In vielen Fällen kann man ohne großen Aufwand ein skalierbares Geschäftsmodell, das etwa in Deutschland erfolgreich läuft, auch in Italien umgesetzt werden.

Skalierbarkeit wichtig für Investoren

Für mögliche Investoren gibt es bei skalierbaren Geschäftsmodellen einige wichtige Faktoren. Professionelle Investoren haben dabei vor allem die Motivation, von Anfang an dabei zu sein. In skalierbare Geschäftsideen muss zwar zu Beginn investiert werden, in der Folge sind keine großen Investitionen mehr nötig. Das heißt für Investoren auch, dass man die Geschäftsidee von Anfang an begleitet und keine weiteren Investoren die Prozesse verkomplizieren.

Experten sprechen dabei auch von einer Verwässerung der Investition. Investoren wollen das vermeiden, daher sind skalierbare Geschäftsideen in der Regel attraktiver. Außerdem geht es den Investoren auch um die Profitabilität eines Geschäftsmodells. Dabei bedeutet eine steigende Profitabilität auch steigenden Umsatz und damit auch mehr Gewinn.

Skalierbarkeit & Franchise-Modelle

Wir haben bereits erwähnt, dass es für skalierbare Geschäftsmodelle einige typische Merkmale gibt. Wenn Unternehmen auf ein skalierbares Geschäftsmodell verzichten, aber dennoch ohne größere Zusatzinvestitionen expandieren möchte, ist Franchising das Mittel der Wahl.

Was ist das Besondere an Franchising?

Bei Franchise-Modellen verleiht man eine konkrete Geschäftsidee an einen Franchisenehmer, der die Idee dann so übernimmt und umsetzt. Unter der gleichen Marke entsteht dann z.B. ein neuer Standort. Der Franchisenehmer übernimmt die nötigen Investitionen. Franchisegeber profitieren vor allem von den Franchise-Gebühren, also dem prozentualen Anteil am Umsatz. Durch Franchising gelingt es, auch Geschäftsmodelle mit eindeutigen Kapazitätsgrenzen skalierbar zu machen.

Fünf Beispiele für skalierbare Geschäftsideen

Nun ist theoretisch deutlich geworden, was eine skalierbare Geschäftsidee ist. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Was können konkrete Geschäftsideen sein, die skalierbar sind? Dazu sollen einige Beispiele Aufschluss geben. Dabei ist vor allem von Vorteil, dass diese Beispiele mit einem Startkapital von maximal 500 Euro umzusetzen sind. Dabei ist eine Skalierbarkeit gegeben und hilft dabei, unternehmerische Fähigkeiten zu entwickeln und zum Handeln zu bewegen.

Erste Idee: Nischenseiten

Eigentlich ist der Begriff Nischenseiten ein bisschen ungünstig, um zu zeigen, was dahinter steckt. Grundsätzlich befasst sich jede Website vorrangig mit einem bestimmten Thema und bedient so eine bestimmte Nische oder eine bestimmte Zielgruppe. Ein wichtiges Stichwort ist dabei vor allem Affiliate-Marketing. Das heißt vor allem, dass Inhalte in Form von Texten auf der Website veröffentlicht werden und als Kaufberatung dienen können.

Ein Beispiel wäre eine Website über das Hochsee-Angeln. Die Nutzer finden dann auf der Website auch Beiträge wie „Wichtige Tipps zum Angelkauf“ oder ähnliches. Die User haben in der Regel ein Kaufinteresse, daher können auf der Website konkrete Empfehlungen für Angeln über Affiliate-Links platziert werden. Die Bezahlung erfolgt über eine Art Provision für jede gekaufte Angel.

Ein Vorteil dieser Geschäftsidee ist, dass die Betreiber über selbstgewählte Themen schreiben können. Dabei ist natürlich zu bedenken, dass man nicht der einzige ist, der sich für die bestimmten Themen interessiert. Anfangs ist es daher sinnvoll, eine kleinere Nische zu besetzen, um in der großen Auswahl an Websites, Online-Shops und Portalen mit Infos und Angeboten gefunden zu werden.

Wichtige Aufgaben sind daher, relevante Inhalte für die Zielgruppe zu verfassen und Interessenten mit Kaufabsichten anzusprechen. Dazu gibt es verschiedene Optionen, etwa über Social Media mit Hilfe von Beiträgen zum Thema oder bezahlter Werbung. Auch SEO oder Suchmaschinenoptimierung ist dabei ein wichtiges Stichwort.

Zweite Idee: Teezily

Dabei handelt es sich um ein Portal zum T-Shirt-Verkauf. Bei Teezily gibt es die Möglichkeit, einige Bestandteile des Online-Handels zu delegieren. So bleibt mehr Zeit, ein einzigartiges Produkt zu schaffen, dass die Zielgruppe anspricht. Außerdem können Gründer sich auf die Zielgruppensuche konzentrieren und diese auf das Produkt aufmerksam machen. Dabei erfährt man mehr über Google und Facebook-Ads und deren effektiven Einsatz, um die richtige Zielgruppe anzusprechen und profitable Kampagnen auf den Weg zu bringen. Dabei können Aufgaben wie Design ausgesourcet werden.

Dritte Idee: Feedback-Management für lokale Unternehmen

Empfehlungen sind eine wichtige Säule des Marketings. Heute kann man dazu auch das Internet nutzen. Wann man z.B. in einer fremden Stadt ein gutes Restaurant sucht, kann Google helfen. Hier finden sich dann zahlreiche Bewertungen und Feedbacks von Kunden. Bewertungsportale geben so einen Einblick, welche Restaurants auch von anderen Usern empfohlen werden.

Eine Geschäftsidee wäre, den lokalen Unternehmen einen automatisierten Prozess für die Kundenbewertungen anzubieten. Das gelingt etwa über das Smartphone. Diese User vor Ort gelangen auf eine Landingpage mit einer Umfrage zum Service. Hier kann eine Bewertung abgegeben werden. Gründer können das für lokale Unternehmen umsetzen und etwa pro Bewertung eine Pauschale verlangen. Denkbar ist eine Realisierung auf Abonnement-Basis. Das Unternehmen zahlt monatlich einen festen Betrag oder einen Betrag pro Bewertungen. Mit bestimmten Tools können die Landingpages erstellt werden. Alternativ kann man hier auch mit WordPress arbeiten.

Vierte Idee: Dropshipping

Dropshipping ist ein Geschäftsmodell, bei dem der Unternehmer Produkte anbietet, die er noch nicht besitzt. Erst durch die Bestellungen der Kunden wird der Auftrag an Händler bzw. Lieferanten weitergeleitet. Die Gewinn-Marge ergibt sich aus dem niedrigen Einkaufspreis und dem höheren Verkaufspreis. Der Gründer fungiert als Vermittler, dabei wird die Ware aber nicht an den Unternehmer, sondern direkt an den Endkunden verschickt.  Somit fallen Faktoren wie Risiken für Waren und Logistik weg. Zielgruppen können etwa über Facebook-Kampagnen erreicht werden.

Fünfte Idee: Productised Service

Hierbei handelt es sich um ein Geschäftsmodell, bei dem Dienstleistungen als Standardprodukt angeboten werden. Die Abrechnung erfolgt zum Festpreis und nicht auf Stundenbasis. Beispiele können hier die Erstellung einer Facebook-Seite sein oder ähnliche Dienstleistungen. Hier spielt jedoch der Aspekt der Effizienz und der Automatisierung eine wichtige Rolle, um nicht „selbst“ und „ständig“ arbeiten zu müssen. Zeitersparnis und Effizienz sind hier die Zauberformel für eine vernünftige Bezahlung. Mit Hilfe von Online-Tools können die Prozesse übersichtlich und strukturiert organisiert werden.

Das Fazit zu skalierbaren Geschäftsmodellen

Damit haben wir einige Ideen für skalierbare Geschäftsideen vorgestellt. Es gibt noch viele weitere ähnliche Modelle. Dabei geht es vor allem darum, kreative Ideen zu sammeln und konkret umzusetzen. Skalierbare Geschäftsideen sind also etwas für Mutige, für Macher und für Gründer, die anpacken möchten und wirklich etwas bewegen möchten.

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About the Author

Pow! ;D Hey ich bin David und ich liebe die Freiheit als digitaler Nomade! Ich hatte eine klassische-erfolgreiche Karriere vor mir: Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen, 6 Monate USA als Praktikum und danach mein erster Job als Angestellter - es war die HÖLLE! Schnell habe ich gemerkt, dass ich gerne und hart arbeite, aber nicht für die Ziele von jemand anderen! Mit meiner Freundin werde ich die Welt erkunden und von überall aus arbeiten. Auf diesem Blog helfen wir dir, diesen Traum ebenfalls zu verwirklichen.

  • Eugen sagt:

    Sehr interessanter Blog. Hilfreich für manchen, der Ideen sucht.

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